12. Juli 2021
Wirtschaftsrat will Vermögensbildung der Mittelschicht stärken
FAZ greift Positionspapier des Wirtschaftsrates auf

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert die im europäischen Vergleich unterdurchschnittliche Eigentumsquote in Deutschland und mahnt in einem aktuellen Positionspapier konkrete Gegenmaßnahmen an. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, warnte gegenüber der FAZ: „Für die Flei­ßi­gen in der Mitte, die dieses Land tragen, bleibt nach allen Steu­ern und Abga­ben kaum noch genug übrig, um diesel­ben mate­ri­el­len Ziele wie frühe­re Gene­ra­tio­nen zu errei­chen.“ Gerade junge Menschen blickten heutzutage skeptisch in die Zukunft. Ohne posi­ti­ve Perspek­ti­ven könne man der jungen Gene­ra­ti­on aber keine Lust auf Zukunft machen. Deshalb brauche es jetzt einen neuen Aufbruch für die Mitte der Gesellschaft.

Zu den Maßnahmen, die der Wirtschaftsrat in seinem Konzeptpapier fordert, zählen neben der Deckelung der Lohnzusatzkosten auf 40 Prozent auch gezielte Steuerentlastungen beim Bau und Erwerb von Immobilien. Dazu erklärte Wolfgang Steiger: „Was heute aus mancher Ecke als spießiger Lebensentwurf verachtet oder als klimaschädlich gebrandmarkt wird, bedeutet für viele Bürger weiterhin Erfüllung: eigene vier Wände mit Garten, schöne Urlaube in nah und fern und auch ein Auto vor der Tür, das man sich leisten kann.“ Es müsse wieder das oberste Ziel der Politik werden, den Menschen in Deutschland die Erfüllung ihrer Träume zu ermöglichen. Andernfalls drohe die Akzeptanz für die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu erodieren.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

Zum Positionspapier des Wirtschaftsrates gelangen Sie hier.

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