29. Juni 2021
Wirtschaftsrat warnt EU-Kommission vor Bargeldobergrenze
Wolfgang Steiger: Obergrenze wäre ein pauschaler Eingriff in die Freiheit

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. hat sich gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland deutlich gegen die Pläne der EU-Kommission zur Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen ausgesprochen. Eine Bargeldobergrenze stelle einen pauschalen und direkten Eingriff in die Freiheit der Bürger dar, kritisierte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger. „Einfach mit dem Holzhammer Bargeldobergrenzen zu verhängen, mag öffentlichkeitswirksam sein, es ist aber völlig unverhältnismäßig“, sagte Wolfgang Steiger unter anderem in der Frankfurter Rundschau und der Leipziger Volkszeitung weiter. Studien belegten zudem, dass Bargeldobergrenzen keinen signifikanten Nutzen im Kampf gegen die Geldwäsche hätten. Die geplanten Maßnahmen der EU-Kommission verfehlten daher ihr Ziel. 

„Statt mit Verboten zum Nachteil aller Bürger zu reagieren, sollten EU-Kommission und nationale Behörden die Berge von unerledigten Verdachtsfällen auf Geldwäsche abarbeiten“, forderte Wolfgang Steiger. Dies gelte umso mehr, als die Bürger in Zeiten künstlicher Negativzinsen darauf angewiesen seien, ihre Ersparnisse in Form von Bargeld schützen zu können. Die Einführung einer Bargeldobergrenze komme einem Angriff auf das Bargeld als der sichtbarsten und sichersten Form einer Währung gleich, der das Vertrauen der Bürger in die Währung weiter erodieren könne.


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