04. März 2021
Wirtschaftsrat Bremen: Mittelkürzungen für Bremer Hochschulen sind inakzeptabel
Stellvertretender Landesvorsitzender Florian Würzburg: Ausgaben in Wissenschaft und Forschung sichern Arbeitsplätze in Bremen
© Michael Ihle/Universität Bremen

Bremen, 04.03.2021:  Mit Unverständnis hat der Wirtschaftsrat Bremen auf die angekündigten Mittelkürzungen reagiert, die laut dem Haushaltsentwurf des Finanzressorts auf die Bremer Hochschulen zukommen. „Dass der Finanzsenator angesichts der größten wirtschaftlichen Krise der Nachkriegszeit ausgerechnet bei Bildung und Forschung drastische Einsparungen vornehmen will, ist nicht nachvollziehbar. Gerade jetzt muss das Land Bremen in Wissenschaft und Forschung investieren, denn damit sichern und schaffen wir Arbeitsplätze“, sagt Florian Würzburg, stellvertretender Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates Bremen.


Seit langem rangiere das Land Bremen in Bildungsthemen im Vergleich mit anderen Bundesländern auf den hinteren Plätzen. Dabei sicherten Fachkräfte Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität. „Dass ausgerechnet ein rot-grün-roter Senat das Versprechen vom Aufstieg durch Bildung preisgibt, ist bedenklich“, so Würzburg. Es brauche deutlich mehr Investitionen in den gesamten Bildungsbereich und ehrgeizige Ziele. So müsse die Universität Bremen dringend wieder ihren Exzellenz-Status erhalten. „Wir können nicht darauf vertrauen, dass gut ausgebildete Fachkräfte zu uns kommen; wir müssen auch in der Lage sein, diese Fachkräfte selbst exzellent auszubilden“, mahnt der Unternehmer.

 

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