17. Februar 2020
Soziale Sicherungssysteme zukunftsfest machen
Wolfgang Steiger: Jetzt ist die Zeit, um ohne ideologische Scheuklappen tragfähige Lösungen zu erarbeiten

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert Rentenkommission und Politik auf, sich der großen Herausforderung der Bevölkerungsalterung für unsere sozialen Sicherungssysteme zu stellen und ohne ideologische Scheuklappen tragfähige Lösungen zu erarbeiten. „Wir haben jetzt die letzte Chance, die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen, bevor ab der kommenden Legislaturperiode die ersten geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand treten“, mahnt Generalsekretär Wolfgang Steiger.  „Die Rekordbeschäftigung in Deutschland erleichtert im Moment die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme. Diese Atempause gilt es klug zu nutzen.“

Statt weiterer teurer Rentengeschenke braucht es nach Ansicht des Wirtschaftsrates nun mutige Weichenstellungen in Richtung einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit, mehr Transparenz in der Alterssicherung und die Stärkung der eigenverantwortlichen, kapitalgedeckten Altersvorsorge. „Nur so lässt sich das große Ziel erreichen, den Älteren einen auskömmlichen Lebensabend zu ermöglichen, ohne die junge, erwerbstätige Generation zu überlasten“, erklärt Wolfgang Steiger. „Angesichts der demographischen Entwicklung kommen wir an einer Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung entsprechend dem Vorschlag des Sachverständigenrates nicht vorbei. Weder Rentenkommission noch Politik dürfen vor den zwingenden Notwendigkeiten des demographischen Wandels die Augen verschließen“, so Wolfgang Steiger weiter.

 

Die Arbeitsgruppe Private Altersvorsorge des Wirtschaftsrates hat ein umfassendes Konzept zur Stärkung der Alterssicherung in Zeiten des demographischen Wandels erarbeitet, das Sie hier nachlesen können.

 

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