21. Juli 2021
"In bestimmten Gegenden wird man künftig nicht mehr bauen können"
WELT

Friedrich Merz, CDU-Politiker und Vize-Präsident des parteinahen Wirtschaftsrats, indes findet nicht, dass sämtliche zerstörte Ortschaften exakt so wiederaufgebaut werden sollten, wie sie vor der Katastrophe waren. Denn das sei offenbar zu gefährlich.
"Das Baugebiet muss dem Risiko angepasst werden, sonst laufen Hauseigentümer und Unternehmer Gefahr, beim nächsten Hochwasser wieder alles zu verlieren", sagte Merz, der dem Unions-Wahlkampfteam angehört, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Gefährdete Flächen sollten daher in Zukunft frei gelassen werden: "Das bedeutet, dass man in bestimmten Gebieten künftig nicht mehr bauen können wird." Bislang sei in einigen Fällen "offensichtlich zu nah an den Wasserläufen gebaut worden".
Auch sei problematisch, das zu viele Wasserläufe begradigt worden seien: "Das muss man sich anschauen und Konsequenzen für den Wiederaufbau ziehen", so Merz. Es sei auch wichtig, Flussauen als Überschwemmungsraum auszubauen - "dann gibt es deutlich weniger Hochwasserschäden".

 

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