01. Juni 2021
Mit innovativen Ideen die Region Ostfriesland voranbringen
Digitales Frühstück der Sektion Ostfriesland/Papenburg mit Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer der Wachstumsregion Ems-Achse e.V.
Ostfriesland/Papenburg befindet sich in einem Strukturwandel. Diese Zeit erfordert es, dass die Region durch neue Ideen gefördert wird. Die Projektfabrik der Wachstumsregion Ems-Achse e.V. beschäftigt sich mit der Umsetzung solcher innovativen Ideen. In der digitalen Veranstaltung stellte Dr. Lüerßen einige Konzepte und Ziele genauer vor.
(Quelle: Adobe Stock)

Anlässlich des Unternehmerfrühstücks trafen sich die Mitglieder der Sektion Ostfriesland/Papenburg bei einer Videokonferenz zum Thema: „Projektfabrik – Stand der Entwicklung“.
Nach einer kurzen Begrüßung von Dirk Abeling, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Niedersachsen und von Sascha Kleinhaus, Sektionssprecher Ostfriesland/Papenburg, übernahm Dr. Lüerßen das Wort.         

Der Geschäftsführer der Wachstumsregion Ems-Achse e.V. berichtete von den verschiedenen Themenfeldern der Projektfabrik. Vor allem Klimaschutz, E-Mobilität und Digitalisierung gehören zu den wichtigen Bereichen, mit denen sich sein Team auseinandersetzen würde.        
Darüber hinaus berichtete er von dem Projekt „The Cube“, das viel Potenzial im Tourismus, aber auch in der Pflege hätte. Cubes seien Container, die zu Hotelzimmern oder auch Pflegeeinrichtungen umgebaut werden könnten. Gerade die Pflege-Cubes seien in Gegenden interessant, in denen es wenige Pflegeeinrichtungen gäbe. Dabei betonte Dr. Lüerßen, dass der Bedarf für Pflegeheime, die eine Kreuzung aus stationärer und ambulanter Behandlung anbieten können, in Zukunft steigen würde.                   
Die Projektfabrik würde sich auch mit Social Innovations beschäftigen, die sich hauptsächlich mit Unternehmen und ihren Mitarbeitern auseinandersetzen. Dabei würde man unter anderem nach innovativen Lösungen für betriebliche Kinderbetreuung suchen. Außerdem bemühe man sich, dem Platzmangel in Unternehmen durch neue Konzepte entgegenzuwirken.      

In der anschließenden Diskussionsrunde kam die Frage auf, wie die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien funktionieren würde. Dr. Lüerßen berichtete von engen Kooperationen mit den zuständigen Behörden, von denen die Projekte nur profitieren würden.                   
Innovative Konzepte würde man auch bei der Mobilität entwickeln müssen, um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern und auf diese Weise junge Leute in die Region zu locken. Car-Sharing und die Anpassung der Schichtzeiten an Busverbindungen sind zwei der Ideen, mit denen man eine bessere Flexibilität ermöglichen möchte, ohne der Umwelt zusätzlich zu schaden.

Abschließend betonte der Geschäftsführer, dass man als Gemeinschaft mehr für die Zukunft tun müsse.      

Wir bedanken uns bei Dr. Dirk Lüerßen für den Einblick in die zukunftsgerichteten Konzepte der Projektfabrik und Herrn Kleinhaus für die gelungene Moderation.



Text von Elisabeth Jegorow