09. Juli 2021
Aus- und Weiterbildung einen größeren Stellenwert einräumen
Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung zu Gast beim Wirtschaftsrat Niedersachsen
Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung. (Foto: WM SE)

Nach einer Begrüßung durch Philipp Meyer, Sprecher der Sektion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, stellten sich die Gastgeber der Veranstaltung, Ralf Reuwen, Mitglied des Vorstandes der WM SE sowie Christine Hergert, Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit, vor. Dabei gingen sie insbesondere auf den besonderen Stellenwert der Aus- und Weiterbildung in ihrem Unternehmen ein. So verfüge die WM SE beispielsweise über eine eigene Akademie.

 

Zum Thema „Unternehmerische Weiterbildung. Chancen für Mitarbeiter und Unternehmen“ sprach anschließend die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek MdB, zu den Mitgliedern und Gästen. Dass Deutschland bisher vermeintlich gut durch die Krise gekommen sei, läge auch am guten Bildungssystem, so die Ministerin. Weltweit werde Deutschland für die duale Ausbildung beneidet und das Modell würde inzwischen auch in andere Länder transportiert werden.

Die Corona-Pandemie habe zwar auch zu einem Verlust von knapp 10% der Ausbildungsplätze geführt, dennoch sei die CDU-Politikerin zuversichtlich, dass Deutschland auch dieses Mal wieder gestärkt aus der Krise herausgehen werde.

Weiterhin sei sie davon überzeugt, dass es für jeden arbeitswilligen Menschen einen passenden Platz in unserer Arbeitswelt gäbe, auch, wenn es in manchen Fällen etwas länger dauern würde.

Einen weiteren Schwerpunkt setzte die Bundesministerin bei der Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten. Zufriedene Kunden habe man immer dann, wenn auch die Mitarbeiter zufrieden seien, so Karliczek. Um die Motivation von Mitarbeitern zu erhöhen, bedarf es unter anderem der Unterstützung von lebenslangen Lernprozessen durch Aus- und Weiterbildungsangeboten. Auch die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Kultusministerien habe sich in den letzten Jahren verbessert. Dennoch gestalte sich das Vorankommen im Bildungsbereich teilweise noch steinig, da die Entscheidungshoheit über Bildungsfragen bei den Bundesländern liege