10. Juni 2021
Zeit, die Zukunft Braunschweigs zu gestalten
Online-Veranstaltung der Sektion Braunschweig-Wolfsburg mit dem Oberbürgermeisterkandidaten der Stadt Braunschweig, Kaspar Haller.
(Quelle: Adobe Stock)

Nach einer herzlichen Begrüßung von Dirk Abeling, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Niedersachsen sowie Dominik Ossada, Vorstandsmitglied der Sektion Braunschweig-Wolfsburg, begann Kaspar Haller seinen Impulsvortrag zum Thema: „Oberbürgermeisterwahl in Braunschweig – Chancen und Herausforderungen für die Löwenstadt“.


Der Oberbürgermeisterkandidat berichtete von der starken Veränderung, die Braunschweig in den letzten 10 Jahren erlebt hätte. Deshalb benötige die Stadt klare Ziele, auf die hingearbeitet werden müsse.                      
Er selbst würde gerne die Verantwortung für seine Heimat Braunschweig übernehmen, um die Stadt zu einem Vorbild durch ergebnisorientierte Politik zu machen. Ein sehr aktuelles Thema sei der Klimawandel, der Kaspar Haller sehr am Herzen liegen würde. Durch den Ausbau der Elektroladestationen in Braunschweig solle die Elektromobilität weiter gefördert werden, denn mit der CO2-Reduzierung könne man eine gute Zukunft für die Region sichern.

 

Auch die Digitalisierung sei eine wichtige Thematik, der er sich gerne annehmen würde, da es dort noch viel ungenutztes Potenzial gäbe. Die Tatsache, dass die digitale Transformation viele Lebensbereiche erreicht hätte, würde es nur umso dringlicher machen, die Digitalisierung in den Bereichen Schulwesen und Verwaltung voranzutreiben.                   

 

Darüber hinaus setze er sich dafür ein, dass die Bürgerbeteiligung bei der nächsten Wahl auf mindestens 70% ansteigt. Grund für die niedrigen Wahlbeteiligungen sehe er nicht zwangsläufig an Desinteresse seitens der Einwohner, sondern eher darin, dass sich viele immer seltener mit der praktizierten Politik identifizieren könnten, so Kaspar Haller.                                              

 

In der Teilnehmerrunde stieg das Interesse an Konzepten des Oberbürgermeisterkandidaten gegen das Aussterben der Innenstädte. Seiner Ansicht nach bestehe auch bei diesem Problem Handlungsbedarf. Es gäbe bereits sehr gute Ideen, die nur noch umgesetzt werden müssten. Dafür müsse man nur einen geeigneten Rahmen setzen, der die Umsetzung erleichtert.               

 

Wir möchten uns bei Dominik Ossada für seine Moderation sowie Kaspar Haller für seinen diskussionsreichen Beitrag bedanken.

 



Text von Elisabeth Jegorow